»In einer Woche zum Liner-Führerschein«

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Für die richtig großen Landyachten benötigt es einen großen LKW-Führerschein, dies ist auch damit begründet, dass die Technik und das Fahrverhalten nichts mehr mit einem PKW gemein haben.
Aber möchte man wirklich nochmals die Schulbank mit vielen Mitklässlern drücken? Den Weg, den wir Ihnen hier vorstellen, ist ein ganz anderer. Man kann sich mit modernen Mitteln ganz bequem zuhause mit der Theorie befassen und dann in einem Kompaktkurs die Praxis erlernen.
Dies geschieht immer in einem Individual-Kurs oder in kleinem Kreis Gleichgesinnter. Auch auf persönliche Terminplanung wird flexibel Rücksicht genommen. Wir haben die Linerfahrerin Gabriela Z. nach Ihrer Erfahrung befragt. Für den neuen Liner auf einem MAN Chassis mit 12 t brauchte Sie einen LKW-Führerschein Klasse C. Während ihr Partner Uwe K. diesen Führerschein in einer normalen Fahrschule nach Feierabend gemacht hat und dafür über ein halbes Jahr brauchte, hat sich Gabriela für einen Individual-Kurs bei der Fahrschule Zeilmann entschieden.
Wie der Schnellkurs ablief, erzählt sie uns hier in einem exklusiven Interview:

LY: Zur Fahrschule ins bayerische Ahorntal hat ihr Mann den großen Liner noch gefahren – nur eine Woche später sind Sie schon mit frischem LKW-Führerschein am Steuer zurückgefahren. Wie ging das so schnell und unkompliziert?
GZ: Als Vorbereitung habe ich zu Hause erst mal die Theorie gelernt. Die Theorie-Software wurde von der Fahrschule bereitgestellt und der Fahrlehrer konnte online einsehen, wie viele simulierte Prüfungen ich gemacht hatte und wie fit ich war oder wo er mir helfen konnte. Irgendwann war es dann so weit: Ich hatte genügend Vorbereitungen – bis auf die ganze LKW-Technik, die dann erst vor Ort in den Unterrichtsstunden behandelt wird.
LY: Waren Sie im Kurs in einer großen Klasse mit vielen unterschiedlichen Führerscheinanwärtern?
GZ: Nein, ich habe den Kurs nur mit 2 weiteren Reisemobilfahrern gemacht und wir waren eine total entspannte Truppe.
Denn wir hatten alle ein großes Thema, ein großes Ziel und eine Leidenschaft – das Reisemobilfahren.
LY: Waren Sie die ganze Zeit über im Hotel oder haben sie im Mobil gewohnt?
GZ: Wir haben das Mobil hinter dem Büro der Fahrschule und dem Wohnhaus der Zeilmanns auf den Hof gestellt – dort hat man einen wunderbaren Blick über das Ahorntal.
LY: Wie war der Zeitablauf?
GZ: Ich bin an einem Mittwoch angekommen, am Donnerstag ging es schon los mit Theorie vormittags und nachmittags wurde gefahren. Die Fahrschule hat mehrere LKWs und so gab es keine Wartezeiten. Abends sind wir dann immer zusammen essen gegangen. Das war total genial. Eine Woche später Donnerstag und Freitag waren dann die Theorie -und Praxis-Prüfung.
LY: Waren die Schulungen schon auf einem Liner oder verschiedenen LKWs?
GZ: Das waren verschiedene LKWs. Ich habe einen großen Koffer gefahren, auf dem dann auch die Prüfung war.
Die theoretische Prüfung war beim TÜV – in Pegnitz, quasi um die Ecke. Die Prüfung haben wir in einem Prüfraum mit vielen anderen gemacht. Das geht ja heute alles nur noch auf dem Computer und war total easy nach der Vorbereitung.
Wir drei haben alle 0 Fehler gehabt.
LY: Wie ist dann die Fahrprüfung danach abgelaufen?
GZ: Die Führerscheinprüfung besteht aus 3 Teilen, einmal Theorie, dann die sogenannte Abfahrtkontrolle und die praktische Fahrprüfung. Der TÜV hat die Abfahrtkontrolle gemacht. Aus einem Stapel von 10 Karten zieht der Prüfer eine raus – auf der Karte sind 7 Fragen und die sind bunt gemischt. Da steht dann zum Beispiel drauf: Wie erkenne ich, dass der Luftfilter gewechselt werden muss? Nach bestandener technischer Prüfung kommt dann die praktische Prüfung. Die geht ca. eine Stunde.
LY: Was passiert da?
GZ: Also – alles dabei: Fahren durch die Stadt, Landstraße, Autobahn, rückwärts einparken und rückwärts um die
Kurve fahren.
LY: Das war bestimmt schwierig?
GZ: Ja, aber das haben wir ja vorher geübt. Beim Rückwärts- einparken stellt der Prüfer Pylone hin und man muss dann einen beauftragen, der einen rückwärts einweist.
Wenn man das vergisst, ist man durchgefallen. Aber das übt man vorher alles und es ist dann alles kein Problem. Selbst mit so einem Fahrzeug durch enge, vollgeparkte Wohngebiete fahren – Pegnitz ist ja eine Kleinstadt – ist kein Problem.
Man lernt das und die LKW-Spiegel sind hervorragend, in manchem kleinen PKW hat man keine so gute Übersicht.
LY: Und dann sind Sie direkt nach der Prüfung heimgefahren?
GZ: Ja. Ich war ganz stolz. Mein Mann ist wiedergekommen und wir sind dann ohne jegliches Problem nach
Hause gefahren.
LY: Das hätte ich mir doch wesentlich komplizierter vorgestellt.
GZ: Ich denke, die entspannte familiäre Atmosphäre hilft enorm. Man hat bei Zeilmanns Familienanschluss.
Von Mutti Zeilmann über Miriam & Matthias bis zum lieben Hund. Die Zeilmanns sind absolute Profis, was die Themen Lernen und Fahrzeuge angeht und sind sehr bemüht, dass es einem gut geht. Deswegen kann man auch alles so relaxed angehen – und kommt so problemlos und schnell zu dem ersehnten neuen Führerschein. Also ich kann den Kurs nur jedem bestens empfehlen.

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Die verschiedenen Lkw-Klassen

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Mit der Theorie-Lernsoftware kann man nicht nur lernen, sondern auch simulierte Prüfungen machen

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Miriam und Matthias Zeilmann

Fahrschule Zeilmann AVUS
Matthias & Miriam Zeilmann
Christanz 21
D – 95491 Ahorntal
Handy: +49 (0)160 15 37 900
E-Mail: Matthias@Zeilmann.com
www.reisemobile-fahren.de

 

SmartRail: Einparken auf Knopfdruck

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Wer mit dem Reisemobil unterwegs ist, genießt die Freiheit mal schnell mit dem »Beiboot« Brötchen holen zu fahren oder den kleinen Ausflug zu starten. Damit das »kurz mal« auch wirklich kurz ist, braucht es allerdings ein smartes System, das ein Motorrad ohne Kraftaufwand in die Heckgarage verstaut und auch wieder herausfährt.
Das hat bis jetzt gefehlt! Der Chef von Linnepe, Nicolaus Hirsch, stellt uns seine neueste Erfindung vor. Wir waren wirklich erstaunt, wie perfekt es funktioniert.
Bisher ist das Stauen und Entladen mit erheblichem Muskelaufwand und »Verrenkungen« in der Garage verbunden. Der schwierigste Moment ist, wenn das Zweirad von der schrägen Ebene in die waagerechte Garage kommt, denn hier benötigt man mindestens drei Hände, um das Gefährt mit Spanngurten zu sichern und gleichzeitig das Gewicht in Balance zu halten, um dann das Zweirad weiter in die enge Garage nach vorne zu schieben. Der ein oder andere Kratzer entsteht so häufig an den Garagenwänden oder an der schönen Vespa.
Um diese Probleme entgültig aus der Welt zu schaffen, hat sich die Firma Linnepe Gedanken gemacht und das SmartRail entwickelt. Das SmartRail zieht mit Hilfe eines elektrischen Antriebes das Zweirad ganz wie von selbst, nur über eine kleine Handfernbedienung gesteuert, in die Heckgarage und auch wieder heraus.
Das System passt perfekt in alle Garagen der namhaften Mobilhersteller, da Linnepe das Montagepaket individuell angepasst hat.
Und natürlich lässt sich das SmartRail auch in ältere Modelle integrieren. Die Montage kann man einfach selbst übernehmen oder kostengünstig über einen Linnepe-Service-Partner in Ihrer Nähe ausführen lassen. Und das Beste: mit einer optionalen Aufnahme, die es ab dem Frühjahr 2015 gibt, können statt der Vespa auch zwei E-Bikes verstaut werden.
Ganz neu auf dem Markt, sicher komfortabel und leicht zu bedienen – da wird der Standplatznachbar ganz schön staunen. Wäre das nicht auch etwas für Sie?
Alle Linnepe-Produkte auf: www.linnepe.eu

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